Einfach weitermachen

Stärker denn je sind wir mit unseren Ängsten konfrontiert. Während im Außen Auseinandersetzungen stattfinden und unterschiedliche Zielgruppen Argumentationsketten aneinanderreihen, müssen wir ständig in der Lage sein, all die Informationen zu filtern, zu sortieren und neuzuordnen.

Doch wie kann es uns gelingen, mit der Veränderung umzugehen?
Und wie sehr dürfen wir uns erlauben, Ängste, Zweifel und Sorgen im Raum stehen zu lassen?

Sich nach vorne herantasten
In einer Zeitspanne zwischen Vertrauen, Handeln und Geschehen lassen erfahren wir Wachstum. Immer wieder kommen wir in einem Zeitpunkt an und spüren in uns eine gewisse Spannung. Dabei bewegen wir uns zwischen Kontrolle und Vertrauen.

Eine Spannung, in der wir uns für eine Haltung entscheiden dürfen:
1. Ich gehe in den Widerstand und gehe in eine Kampfsituation.
2. Ich nehme den Druck aus der Situation, um in Vertrauen Wachstum zu erfahren.

Sich selbst kontrollieren
Wir müssen Informationen aufnehmen, Exponentialrechnungen verstehen, sie filtern und sortieren, um uns eine eigene Meinung zu bilden. Doch wieviel Klarheit bleibt nach einer Informationsflut, wenn auch die Ängste eine große Rolle spielen?

Es braucht einen langen Atem und damit das Vertrauen in das Unbekannte. In dieser neuen Etappe müssen wir lernen, uns noch mehr in Geduld zu üben und unsichere Zeiten auszuhalten. Die Position des Beobachters kann uns dabei helfen, durch unsere Ängste durchzugehen und dem Ungewissen vertrauensvoll zu begegnen.

Die Beobachterposition einnehmen
Was passiert, wenn wir die Beobachter-Position einnehmen und uns in zwei Perspektiven einfühlen? Damit geben wir uns die Chance zu verstehen, was zwei Aussagen mit uns machen können:
1. Ich bin in Kraft.
2. Ich stehe in der Luft.

Schlüsselfähigkeiten wie Vertrauen und Gelassenheit können uns unterstützen, um uns auf das Wesentliche zu konzentrieren und uns klar zu entscheiden, wie wir dem neuen Tag begegnen und welche Haltung wir einnehmen möchten.

Text: Zerrin Börcek

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